13 Oct

Neue Stadt, neue Wohnung, neuer Job: Die Nacht vor dem ersten Arbeitstag ist für viele recht kurz. So auch für mich, am Sonntag vor meinem ersten Tag bei Realright. Das Büro konnte ich bei meinem Vorstellungsgespräch bereits kennenlernen. Aber sind die Kollegen wirklich so freundlich wie versprochen? Die Unternehmenskultur tatsächlich so offen, die Aufgaben so spannend und abwechslungsreich, wie es die Stellenanzeige behauptet?

Um 10:00 Uhr sollte ich in Frankfurt meinen ersten Tag beginnen. Zusammen mit zwei weiteren neuen Kollegen wurde ich herzlich vom gesamten Büro empfangen. Und das Team nahm sich viel Zeit dafür. Der gesamte Tag war bereits durchgeplant: Übergabe und Hilfe bei der Einrichtung der Technik, gemeinsames Mittagessen, Einführung über interne Sportangebote und vieles mehr. Ich hatte das Gefühl, dass man sich sehr über die neuen Kollegen freut und bereits vom ersten Tag ein hohes Maß an Wertschätzung gegenüber bringt. Von den ganzen kleinen Geschenken am extra reservierten Bürotisch im Flexible Office ganz abgesehen.

Auch die kommenden Tage waren bereits im Vorfeld durchgeplant. Ich saß bereits am zweiten Tag Calls zur Kundenakquise und internen Besprechungen bei. Am Mittwoch ging es weiter nach München, ich sollte auch die Kollegen dort kennenlernen. Die Atmosphäre hier weniger euphorisch – mehr freundlich gelassen, was mir nach den aufregenden Tagen zuvor sehr entgegen kam. Ich hatte hier direkt ein Gefühl der Dazugehörigkeit. Neben einer ausführlichsten Einführung in der sachgerechten Bedienung der örtlichen Profikaffeemaschine wurde ich mit Workday vertraut gemacht und bekam erste Aufgaben zugeteilt. Das gemeinsame Mittagessen erfolgte typisch bayrisch im benachbarten Biergarten des Augustiner Kellers.

In der darauffolgenden Woche erfolgte noch ein witziger Ausflug mit den neuen Kollegen zum Fotografen, Termine bei Kunden und weitere Einführungsworkshops. Es war immer viel zu tun aber nie in dem Maße, dass ich das Gefühl hatte, nichtmehr mitzukommen. Bald stand dann auch meine zweiwöchige Workday HCM Core Schulung in Amsterdam an, der ich schon sehnsüchtig entgegenfieberte. Am Montag zuvor aber noch schnell von Düsseldorf nach München per Flieger, um am internen Jour-Fixe teilzunehmen. Am gemeinsamen Abendessen konnte ich dann leider nichtmehr teilnehmen, da ich noch das Flugzeug Richtung Amsterdam bekommen musste.

Und waren die Kollegen tatsächlich so freundlich, die Unternehmenskultur so offen und die Aufgaben so spannend? Nach einem Monat kann ich dies alles bejahen. Meine bisherige Zeit bei Realright/ Promerit empfand ich als sehr angenehm. Natürlich bin ich nun nicht zum Wohlfühlen hier, sondern zur Arbeit und die ist überaus spannend! Aber ich persönlich bin der Überzeugung, dass unterm Strich zufriedene Arbeitskräfte effektiver sind. Und ich freue mich einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der meine Ansicht teilt, seine Arbeitskräfte fordert und fördert und dazu in einem sehr innovativen und zukunftsträchtigen Bereich agiert. Aber genug des Lobes, die Kollegen klopfen schon. Heute geht’s zum Mittagessen mit dem Firmenboot auf den Main, das Dönerboot ruft.

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